Liebe Sterntaler, Vorsicht, Ihr Guck-in-die-Luft-Hänse, hallo Zielstrebende und helle Lichter in finstrer Nacht!

Ein nahezu heiliges Thema bringt uns hier zusammen, mindestens aber ein weihnachtliches. Natürlich war das Absicht. Zu einer Jahreszeit, in der wir eh alle nach Licht und Wärme suchen, kommt derzeit ein Weltgeschehen, in dem Menschen ihre dunkelsten und kältesten Seiten auspacken. Und es wird immer normaler, dass sie das tun. Natürlich kann und will ein kleines Feuilleton auf Rädern hier keine Heilung und keinen Heiland liefern. Aber sicherlich eignet es sich als Begleitung in ein paar behütet-kuschligen Sofastunden und vielleicht kann es sogar ein paar Impulse setzen, bewusst etwas Wärme und Licht miteinander zu teilen. Nur nicht mit Nazis. Nazis sind scheiße. Immer.

In unserer 41. Auslage präsentieren wir ein buntes, kaum zähmbares Funkeln: das gesamte Weltall, das Euch auf einem Rad besucht, sonderbare Fahrräder mit dem Namen Stern, Navigation ganz ohne Sterne oder Satelliten … Wir bieten Sterneküche, Sheriffsterne und Gedanken über das Radeln unter den Sternen. Außerdem erzählen wir von Stars im Sport, Sternchen im Netz und Außerirdischen in Fahrradkörben. Und natürlich spielt der Stern auch als politisches Symbol eine Rolle: Sternförmig radelnd machen wir auf Verkehrsprobleme aufmerksam. In der Ukraine wird der Sowjetstern abgerissen – wir erzählen von einer Radreise in den Krieg. Und dann ist ja der Davidstern derzeit oft in den Nachrichten zu sehen – hier gibt es ein zum Verwechseln ähnliches Doppeldreieck.

Habt viel Spaß in Sessel und Sattel!

We are stardust.

H. David Koßmann
und das glänzende fahrstil-Team



Liebe Sturmerprobte, Fahrtwind-Fans und Windschattenlutscher,

Gewindet hat es diesen Sommer schon reichlich – und der Herbst kommt ja noch! Wir hoffen, Ihr vertragt noch ein paar Böen auf Papier? Der Wind, der Wind, das himmlische Kind. Eher ein bockiges Kind! Zumindest aus Lenkerperspektive ist der Wind ja ein sehr undankbarer Gesell. Anders als die Berge, habe ich mich öfter sagen hören, ist der Wind ein Arschloch. Denn Berge speichern die Energie, die wir in sie hineintreten – man muss sie nur möglichst schlau wieder aus ihnen herauskitzeln. Der Wind hingegen frisst, was wir in den Beinen haben. Er lässt uns sogar auf den schönsten Abfahrten noch richtig arbeiten – und verzieht sich einfach. Selbst an die eiserne Regel „Eine Strecke Gegenwind, eine Strecke Rückenwind“ will er sich partout nicht halten. Denn, anders als bei Segelbooten, ist uns Menschen auf Rädern nur der Rückenwind wirklich nützlich. Und selbst der ist tückisch, denn man merkt ihn erst, wenn er richtig pustet. Bläst er nur ganz leicht, hat man heute einfach gute Beine. Wehe aber, Laune – und das vielleicht für den ganzen Heimweg!

Gemein am Wind ist auch, dass er sich noch so spektakulär oder gemein anfühlen kann – auf Foto bannen lässt er sich nur schwerlich. Dafür braucht man dann ein bewegtes Medium, wie etwa Sand, Regen oder Bäume.

Sonst wirkt alles wie eitel Sonnenschein. Glücklicherweise konnten wir für dieses Heft ein paar Fotos auftreiben, die das Wirbeln sichtbar machen. Und was für welche! Apropos dieses Heft: Dass wir uns dem physischen Wind widmen, ist klar. Wie ändert er sich? Was bewirkt er in uns und wie treibt er uns übers Land? Die andere Hälfte dieser Ausgabe nimmt indes die zugige Metaebene her, hier lest Ihr von gesellschaftlichem Gegenwind, vom Wind des Umschwungs, von der Nase im Wind, der von der Ferne erzählt …

Mögen die Windräder uns stets anschauen!

Der Wind wird uns tragen – le vent nous portera!

H. David Koßmann
für das gesamte fahrstil-Team


Liebe (Off-)Roadies und Bodenkundler, hallo Abenteurerinnen und tschüss, liebe Tiefflieger!

Gleich vorweg muss ich gestehen: Mit den Begriffen Gravel und Schotter werde ich noch immer nicht so recht warm. „Gravelbike“ als Gattungsname, okay, geschenkt, dran gewöhnt. Ich wünschte mir nur, öfter mal „Allwegerenner“ oder „Allroadbike“ zu lesen, denn das trifft es doch so viel besser. Wortschöpfungen wie Campingcrosser, Beutelrad und Geraffelbike (Gruß an Harry Tuinkers!) zeigen, dass es wohl auch anderen ähnlich geht. Aber spätestens bei „graveln“ als Verb oder gar „das Gravel“ als Bezeichnung für ein Fahrrad … rollen sich Euch da nicht auch die Zehennägel auf? Es nimmt doch auch niemand „das Mountain“ oder „das Renn“? Somit spricht irgendwie auch aus unserem Heftthema die blanke Abwesenheit eines wirklich passenden Begriffs. Bei Schotter habe ich erst mal Gleisbett und Gorleben vor Augen; fahren wollte ich darauf ja nun nicht. Schön, dass Wolfgang Scherreiks hier für uns mal die Steinchen siebt!

Nichtsdestominder ist das Gravelbike in meinen Augen eine echte Offenbarung: Endlich kann das Rennrad, was es schon immer hätte können sollen! Es macht einen Riesenspaß auf Asphalt – und noch mehr abseits, wo ja bekanntlich die Musik spielt. Ich liebe die satte Lage breiter Reifen besonders in Kurven – und Bremskraft ohne Faxen nimmt mir die Angst beim Spielen.

Darum ist dieses Heft natürlich auch ein Lobgesang auf diese tolle Radgattung, die immer mehr Verbreitung findet. Deshalb geht’s hier auch um die Geschichte des Trends, kulturelle Unterschiede zwischen den Szenen in Übersee und in Europa und moderne, maßgefertigtes Gravelbikes.

Das Schöne am Begriff °schotter wiederum ist, dass er uns eine zweite Ebene bietet: die des Geldes, des Zasters, der Penunze. Denn darüber lässt sich auch einiges erzählen – wie man Jahrzehnte der Radreise finanziert etwa, wie das Fahrrad zur Existenzgrundlage wird oder wie die „große Finanzwelt“ in die Radbranche einsteigt. Zu guter Letzt dürfen wir hier – u. a. über den kleinen Kniff „Shutter“ – gleich zwei Fotografen porträtieren, deren Bilder uns mächtig imponieren.

Bitte genießt diese Ausgabe – und ebenso all die tollen Rumpelpisten, Dreckstraßen oder einfach Feldwege – und habt immer ausreichend wenig Luft im Reifen!

H. David Koßmann
– und das fahrstil-Team, Ressort Staubfahne


Liebe Tandempaare, hallo Fahrradfetischist:innen,
verehrte Körperliche, liebe Menschen!

Aus dem Editorial von Chefredakteur H. David Koßmann: “Zackfertich – da ist es nun also, das kleine Heft, an dem wir so viel geschraubt haben. Ich wäre ja gern mal Mäuschen in Euren Köpfen gewesen, in dem Moment, in dem ihr das Heftthema gesehen habt und vielleicht dachtet: ‚Soso, und das in einem Fahrradmagazin?‘

Natürlich beschreiben wir hier nicht in zwölf Artikeln, wie Kopulation auf dem Rad gehen könnte.Vielmehr subsumieren wir bewusst unter °sex Geschlechtliches und Dinge, die mit biologischem, gesellschaftlichem oder sprachlichem Geschlecht zu tun haben. Transmensch zu sein, hat z. B. ja erst mal nichts mit sexueller Orientierung zu tun, wirkt sich aber auch aufs Radfahren aus. Und es gibt eine Menge weitere Parallelen zwischen zwei so schönen Sachen. Darum lest Ihr hier über Rollenbilder, Genitalien auf Sätteln, Selbstbefriedigung, gleichberechtigten Wettkampf, Liebe zu und unter Fahrrädern
– und mehr.

Am Thema °sex interessiert uns, wie es zugleich omnipräsent ist und trotzdem tabuisiert. (Irrerweise „denken“ das übrigens auch die Mailserver, die diverse Mails in den Spam verschoben, obwohl wir einfach nur Artikel besprachen!) Sex wird ins Private verbannt – was im Einzelfall ja schön und legitim ist, gesellschaftlich aber gefährlich werden kann, weil es mitunter um Machtstrukturen geht. Doch glücklicherweise ändert sich da was. Neben „Schundheftchen“ und platten Verkaufsträgern gibt es in allen Medienformen und Kunstarten Menschen, die auf Augenhöhe miteinander sprechen und Sexuelles aus der Schmuddelecke holen. Wissen ist eben auch Macht. Es lässt sich ein großes Interesse daran erkennen, herauszufinden, was über die strikt binäre Rollenstruktur hinaus noch alles so möglich ist. Dazu wollen wir hier unser Scherflein beitragen. Wahrscheinlich könnte das Heft darum auch °diversität oder °geschlecht heißen. Aber hättet Ihr dann zugegriffen?

Als Redaktion wollen wir hier auch Haltung zeigen. Die verschiedenen Stimmen unserer Autor:innen ergeben ein Spannungsfeld, das wir auch aushalten wollen! Da bin ich auch mal hin- und hergerissen zwischen Respekt und dem Bedürfnis, einzugreifen. Am Ende bleibt der Kompromiss, zu kommentieren und gegebenenfalls Kontraste auch für sich sprechen zu lassen. Persönlich empfinde ich das Mosaik dieses Hefts als gelungen; doch mir ist auch klar, dass es auf verschiedene Weisen anecken wird. Im Extremfall lässt die einen völlig kalt, was für die anderen ein harter Trigger ist.

fahrstil ist eben auch eine Einladung: Uns gibt es nur auf Papier, weil uns wichtig ist, ganz gezielt Zeit nicht am Bildschirm zu verbringen. Wir versuchen, ein denkbar breites Spektrum der Radkultur abzubilden, weil wir finden, dass uns als Homo Velo Sapiens mehr eint als trennt. Trotzdem verstehen wir, dass Abos gekündigt werden, weil Leser:innen heute Papier als anachronistischen Ballast empfinden, weil wir – je nach Standpunkt – zu viel oder zu wenig Radsport, Verkehrswende, Reise, Trendthemen bringen, weil uns Vergleichstests anöden oder weil wir Freude dran haben, zu erkunden, wie sich einem
Stichwort mit einem Dutzend Beiträgen Leben einhauchen lässt. Menschen haben ihr fahrstil-Abo gekündigt, weil wir gendern. Andere bitten uns, diverser und inklusiver zu sein, als die Fahrradwelt hierzulande vielleicht ist. Wieder andere entscheiden sich gegen eine Mitarbeit, weil sie unsere Stellung zu Fragen dieser Zeit als weichgespült empfinden.

Ich hoffe, es ist uns gelungen, das Thema abseits von Klischee und Tabu zu erzählen und allen Stimmen Rechnung zu tragen.”


°glück ist käuflich: Die neue Ausgabe von fahrstil ist ab sofort lieferbar

fahrstil #37 °glück beschreibt deren Chefredakteur H. David Koßmann wie folgt: „Man kann mit Geld kein Glück kaufen. Aber ein Fahrrad – und das ist ja schon ganz nah dran! Dieser Gassenhauer-Sinnspruch läuft mir regelmäßig über den Weg. Und er stimmt! Das Fahrrad ist der Inbegriff einer Glücksmaschine und bietet das gesamte Panorama zwischen Kopffreibekommen, Kraft, Entspannung und Sucht. Mir fällt beim besten Willen kein anderes Gerät ein, das mit einer solchen Vielseitigkeit für zuverlässige Bereicherung in allen Lebenslagen sorgt.

Ist es also ein Glück, dass wir unsere Brötchen mit Fahrrädern verdienen? Das fragt sich Herausgeber Gunnar, denn das Branchenumfeld wandelt sich. Und wir schließen das Heft auch (fast) mit einem, der sein spätes Glück mit Fahrrädern findet. Dazwischen lest ihr von einem Glückspilz, der all sein Geld in Räder steckt, von diversen Annäherungen, warum denn nun das Radfahren so glücklich macht, wir erzählen aus zwei radreichen Biographien, treffen Menschen, deren Weg zum Radglück steinig war, berichten vom Alltag mit dem Rad und sogar vom Glücksspiel Radsport … Ob es allerdings purer Zufall ist, dass die Hälfte dieser Artikel einen Asienbezug haben, weiß ich beim besten Willen auch nicht zu sagen.

Wie ihr seht, kreuzen wir mit dieser Ausgabe fröhlich quer durchs Spannungsfeld „Glück haben“ und „glücklich sein“ – was im Deutschen ja semantisch stark verwandt ist, aber in keinerlei Kausalität zueinander steht. Man kann nämlich durchaus Glück haben und trotzdem unglücklich bleiben – oder umgedreht auch ohne Fortunas Küsse völlige Glückseligkeit erleben. Es kommt, wie so oft, auf die eigene Haltung an.”


Es ist °kunst

Die neue Ausgabe von fahrstil hat großes Potenzial zur neuen Lieblingsnummer der Redaktion zu werden. Und wahrscheinlich war eine fahrstil zum Thema °kunst auch lange überfällig. Chefredakteur H. David Koßmann schreibt in seinem Editorial: “Bei allem, was die Menschen (und auch wir) so über unser Lieblingsvehikel schreiben, lässt sich zweifellos festhalten, dass das Fahrrad ein außerordentlich inspirierendes Gerät ist. Trotz reichlich Alltagsbanalität begeistert und beschwingt es uns, beflügelt unsere Entdeckungslust und unsere Kreativität. Kein Wunder, dass sich Künstler:innen aller Arten und Sparten hier und da dem Fahrrad widmen. Das beginnt bei kleinen Grafiken für Aufkleber und T Shirts, geht über Lieder, die sich ums Radfahren drehen und macht vor großen, gesellschaftskritischen Installationen nicht Halt.

Wir widmen uns dem Fahrrad in der Kunst und der Kunst des Radfahrens. Es geht an mehreren Stellen in der neuen Ausgabe um die Kunst, ein Fahrrad zu bauen. Wir sehen Fluggeräte, die nicht fliegen und Fahrradrahmen, die nicht fahren sollen – aber auch solche, die so gut fahren sollen, dass es dem Fliegen gleichkommt. Wir spielen in diesem Heft auch mal wieder eine Anagramm Wildcard. Diesmal wird aus Kunst Stunk.


Willkommen Bord von fahrstil #35 °zug

Wir dürfen Sie herzlich willkommen heißen an Bord von fahrstil #35, auf der Fahrt von Wolfsburg an die Zugspitze, über Radebeul, Radevormwald und Radolfzell am Bodensee. Da in diesem Sommerexpress mit stark erhöhtem Fahrgastaufkommen zu rechnen ist, bitten wir Sie, Ihre Fahrräder möglichst raumsparend und umsichtig zu parkieren. Wir haben Ihnen hierzu reichlich Informationsmaterial zur subtilen Nachahmung ausgelegt (Wagen 3, 4 und 7). Reisende mit Interesse an kostenlosem ÖPNV nehmen bitte direkt im ersten Wagen Platz; für ornithologisch Interessierte wird es im Wagen 2 bereits etwas eng. Der Technikzirkel Brems & Schalt trifft sich heute abweichend in Wagen 5 und für Reisegrüppchen gibt es jede Menge Gesprächsstoff in den Wagen 6, 9 und 11. Hitzige Diskussionen allerdings bitten wir Sie mit Nachdruck und Freundlichkeit, im Schlusswagen mit der Nummer 12 zu führen. Gerannt werden darf heute in Wagen 9, während Sie in Wagen 8 bitte Ruhe bewahren für alle Mitfahrenden, die gern nachdenklich aus dem Fenster schauen.

Die neue fahrstil kann ab sofort im Webshop oder als Abonnement bestellt werden. Außerdem gibt es das Magazin in Kürze im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel sowie bei unseren Partner-Fahrradläden zu kaufen.

Was hat der Wolf mit Radkultur zu tun?

Als wir vor wenigen Tagen die letzten Zeilen für die aktuelle Ausgabe von fahrstil schrieben, herrschte in unserer unmittelbaren Nachbarschaft noch kein Krieg. Wir haben sogar noch an prominenter Stelle eine Referenz zum russischen Komponisten Sergei Prokofjew eingebaut, ohne zu ahnen, dass das vielleicht ein paar Tage später im aktuellen Kontext befremdlich wirken mag. Und wir fragen uns natürlich, ob wir unbekümmert Werbung für ein Fahrradmagazin machen können, während ein paar hundert Kilometer entfernt Menschen verzweifelt ihre Heimat verteidigen.Wir sind alles andere als unbekümmert. Und doch glauben wir, dass wir gerade in sorgenvollen Zeiten auch an schönen Dingen festhalten müssen. An einem Stück Musik, das wir besonders lieben, an der ersten Radtour bei milden Frühlingstemperaturen oder auch an einer neuen Ausgabe unseres Radkulturmagazins fahrstil. Deshalb jetzt Werbung an: Ab sofort kann die neue fahrstil in unserem Webshop vorbestellt werden. Das Thema dieser Ausgabe: °wolf. Wenn Sie sich nun fragen, was denn der Wolf mit Radkultur zu tun hat, hier eine Antwort von Chefredakteur H. David Koßmann: „Erstaunlich viel, wie wir erkennen durften. Das Tier findet sich einerseits oft als Namensbestandteil von Menschen, Unternehmen und Produkten in der Fahrradwelt. Letzteres kann nur Absicht sein. Andererseits begegnen sich Wolf und Rad ganz häufig narrativ in der Romantisierung von Freiheit und Wildnis. Deshalb existiert der Wolf wohl heute neben allen Märchen auch als popkulturelles Phänomen und lebt in der Kunst irgendwo zwischen Öko und Trash. (…) Als direkte Nachfahren der Wölfe tauchen natürlich auch Hunde in diesem Heft auf – als der einen Freud und der anderen Leid. Unsere Autor:innen tun außerdem etwas gegen den Wolf in der Hose, denken über Wolfs-Tattoos nach und hinterfragen das wilde Tier in sich.“

Die neue fahrstil kann ab sofort im Webshop oder als Abonnement bestellt werden. Außerdem gibt es das Magazin in Kürze im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel sowie bei unseren Partner-Fahrradläden zu kaufen.

Bald wird’s heimatlich: Am 6. Dezember erscheint fahrstil #33

In wenigen Tagen erscheint die neue fahrstil und ist dann bei diesen Händlern, im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel erhältlich sowie ab sofort im Webshop von fahrstil.cc vorbestellbar. Oder noch besser gleich ein Abo bestellen.

Das Thema der Ausgabe °heimat hat seinen Weg durch die fahrstil-Redaktion nicht ganz ohne kontroverse Auseinandersetzung gemacht, wie Chefredakteur H. David Koßmann im Editorial schreibt: “Uns reizt an diesem Heftthema seine Widersprüchlichkeit – seine bewusste Nutzung in der Reklame und im Wahlkampf, seine heftige, hässliche semantische und historische Aufladung – und eben auch seine ansonsten allzu oft völlig gedankenlose Verwendung im täglichen Umgang. Darum war für uns von Anfang an klar, dass wir alle ‘harmloseren’ Aspekte nur dann würden betrachten können, wenn wir ihnen auch eine Streitschrift wider die naive deutsche Gemütlichkeit und den Identitätswahn zur Seite stellen.”

fahrstil #32 °kraft ist ab sofort lieferbar

Die neue fahrstil ist ab sofort im Webshop lieferbar. Über das Heftthema schreibt Chefredakteur H. David Koßmann in seinem Editorial: “Wie sehr Radfahren mit Kraft zu tun hat, haben wir alle wohl schon mannigfaltig erfahren. Natürlich geht es immer irgendwie um den knackigen Antritt, die Kraft am Berg und die richtige Einteilung unserer körperlichen Körner für die vor uns liegende Herausforderung. Und da blitzt auch schon die mentale Kraft rein, die irgendwo im Bermudadreieck aus Erfahrung, (Selbst-)Vertrauen und Zuversicht zu finden ist. Der Volksmund wähnt den Ursprung der Kraft übrigens einerseits in der Bewegung – und andererseits in der Ruhe. Im Radfahren finde ich oft eine faszinierende, wohltuende Balance aus beidem, körperlicher Bewegung und innerer Ruhe.

Wie sich das so für ein Fahrradfeuilleton gehört, bleiben wir mit dieser Ausgabe hauptsächlich auf der Seite der mentalen Kraft, bzw. der mentalen Seite physischer Kraft – und machen uns auf gänzlich übertragenen Bedeutungsebenen breit. Es geht um Arbeitskraft, Training im Hirn, persönliche Kraftquellen, Vorstellungskraft und Verkehrswendepsychologie. Und ja, auch in der Fahrradwelt hat Sprache die Kraft, die Realität zu formen. Physische Kraftaspekte zeigen sich zwar fast überall im Heft, finden zentral aber nur in Texten über zusätzlichen Antrieb Platz.”